Klärungshilfe


Kennen Sie das?

Konflikte im beruflichen Alltag sind allgegenwärtig, aber ungelöste, schwelende Konflikte haben starke Auswirkungen auf die Stimmung im Team, auf das Geschäftsergebnis, führen bei den Mitarbeitern zu Resignation und innerer Kündigung, führen manchmal zu Aggression, schwächen die Position des Vorgesetzten, kosten Kraft, Zeit und Geld, führen zu hohen Krankenständen. Deshalb ist es wichtig, Konflikte klar und direkt anzugehen.

Als externer Konflikt-Moderator unterstütze ich Sie dabei. Mein Schwerpunkt ist die Konfliktmoderation in Baugesellschaften, Handwerksbetrieben und Architekturbüros.

„Klärungshilfe  ist Hilfe zur Klärung von Konflikten zwischen Menschen, die miteinander arbeiten oder leben sollen, möchten oder müssen, eine Mediationsmethode für schwierige, zwischenmenschliche Konfliktsituationen. Das Spezielle an der Methode ist, dass hier besonders auf die Rolle der schwierigen Gefühle von Menschen in Konfliktsituationen eingegangen wird.“

Was ist Klärungshilfe?

Klärungshilfe ist ein systemischer Prozess zur Klärung von Konflikten, eine Sonderform der Mediation. Entwickelt wurde die Methode von Dr. Christoph Thomann.

Ich ergänze: …und so kann eine wirklich tragfähige Lösung zustande kommen.

Der Weg und das Ziel


„Vergangenheit verstehen – Gegenwart klären – Zukunft planen“  – Dr. Chr. Thomann

Das Ziel der Klärungshilfe ist:

  • die Menschen – wieder – zu befähigen, sachlich miteinander zu Reden und produktiv zu Arbeiten.
  • Die Stärkung der Beziehung

Das gelingt durch:

  • Die Situation offen und klar –unter Einbeziehung der emotionalen Hintergründe -analysieren.
  • Verletzungen und Kränkungen herausarbeiten.
  • Die Fähigkeit zum direkten Kontakt unter den Beteiligten wieder herstellen und fördern.
  • Klarheit schaffen, als Voraussetzung für wirklich tragfähige, nachhaltige Lösungen.

Der Ablauf einer Konfliktklärung:


Ein bis zwei Telefonate oder auch ein persönlichen Gespräch nur mit dem Auftraggeber, nach denen wir in den Prozess der Klärung eintreten!

1. Anfangsphase

Alle am Konflikt Beteiligten klären in einem ersten Schritt, welche Einstellung sie der Konfliktklärung gegenüber haben.

2. Selbstklärung

Alle Teilnehmer haben nun die Möglichkeit, in Ruhe ihre Sicht der Dinge darzustellen.

3. Dialogphase

Der Dialog ist der „Kern der Klärung“. Es handelt sich um einen – durch den Moderator verlangsamten – Streitdialog zwischen den jeweiligen Personen. Ziel ist es, durch die Auseinandersetzung einander zu verstehen.

4. Erklärungs- und Lösungsphase

In dieser Phase werden zusammen Lösungen entwickelt. Ist die Klärung gelungen, ist dies meist erstaunlich einfach und unkompliziert.

5. Abschlussphase

In dieser Phase wird kurz Rückschau auf den Klärungsprozess gehalten, und Vereinbarungen festgehalten.

6. Nachsorge

Sie findet in der Regel zwei bis sechs Monate nach dem Klärungsgespräch statt und soll helfen, die gefundenen Lösungen nachhaltig umzusetzen – zu verstehen.

Die Rolle des Klärungshelfers


Der Klärungshelfer schlichtet und richtet nicht, er weist keine Schuld zu, er gibt keine Lösungen vor. Er ist allparteilicher Moderator auf dem Weg zur Klarheit der Situation, der Beziehungen, der Verletzungen, der Missverständnisse. Er moderiert den Weg zum Verstehen und zum wieder miteinander Reden und Arbeiten. Lösungen ergeben sich am Ende des Weges „wie von allein“ durch die Beteiligten selbst. Auch bei der Klärungshilfe ist nicht immer das „Ende schön“, aber es herrscht Klarheit! Manchmal auch: es ist nun klar, dass wir uns trennen müssen!

Vorteil der Klärungshilfe im beruflichen Kontext:

Keine Freiwilligkeit nötig, der Workshop findet in der Arbeitszeit statt. Kurze Dauer, in der Regel 1 bis 2 Tage, je nach Eskalation des Konflikts

Schreiben Sie mir und lassen Sie uns Ihr Problem Lösen!